Heilpraktikerin Füssen

Therapieformen

 

  • Akupunktur

  • Allergien

  • Anthroposophische Medizin

  • Bachblüten

  • Biochemie

  • Coaching

  • Darmsanierung

  • Entgiftung / Entsäuerung

  • Homöopathie

  • Frauen-Naturheilkunde

  • Gewichtsreduktion

  • Infusionstherapie z.B. Vitamin C-Infusion

  • Kinderwunsch

  • Kinesiologie

  • Kneipp-Hydro-Therapie

  • Neuraltherapie

  • Schröpfen

  • Viscerale Osteopathie

 

Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi), die auf definierten Längsbahnen, den Meridianen, zirkulieren und einen Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Der Unterschied zwischen der östlichen Heilmethode TCM und der klassischen Medizin liegt in der unterschiedlichen Betrachtungsweise und Wahrnehmung des menschlichen Körpers.

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist eine ganzheitliche Medizin. Nach chinesischer Auffassung bedeutet Gesundheit ein Zustand der vollkommenen Harmonie zwischen den Organen und dem Qi.

Die klassische Medizin hingegen konzentriert sich mehrheitlich auf die materiellen Funktionen des menschlichen Organismus.

Die Traditionelle Chinesische Medizin geht weit über die Behandlung von verschiedenen körperlichen Symptomen hinaus. Durch die Anwendung einer oder mehrerer Therapieformen, die zur TCM gehören, wird versucht, den Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und so die gesunde Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherzustellen. Viele Menschen fühlen sich krank, haben aber keine schulmedizinischen Befunde.

Für eine erfolgreiche Therapie ist es daher wichtig herauszufinden, ob es sich um einen energetischen Fülle- oder Leere- Zustand handelt. Auch witterungsabhängiges, nahrungsmittelabhängiges oder tageszeitliches Auftreten der Schmerzen und andere Modalitäten sollten exakt bestimmt und entsprechend therapeutisch individuell umgesetzt werden. Nach weiteren diagnostischen Differenzierungen (Anamnese, Pulsdiagnose, Zungendiagnose) kommt man dann zur individuellen Akupunktur-Therapie nach der Chinesischen Medizin. 

Die Akupunktur findet einen großen Anwendungsbereich bei chronischen und akuten Beschwerden. Akupunktur ist sehr wirksam bei chronischen Schmerzzuständen (z.B. Kniegelenksarthrose, Rückenschmerzen, Migräne,...).

 

 

 

 

Allergien

Ob gegen Hausstaub, Pollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel: Allergien sind weit verbreitet – Tendenz steigend. Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem außergewöhnlich stark auf eine oder mehrere Substanzen (sog. Allergene).

Die Beschwerden reichen von allergischem Schnupfen, juckenden und brennenden Augen, allergischem Asthma über Hautreaktionen bis hin zu Magen-Darm-Beschwerden. Je nach Art der Allergie tritt die Reaktion unmittelbar nach einigen Minuten oder Stunden oder aber auch erst nach Tagen auf.

Es gibt verschiedene Allergie-Typen, die durch unterschiedliche Mechanismen im Körper ausgelöst werden.

Die Darmflora ist maßgeblich daran beteiligt, dass unser Immunsystem richtig funktioniert. Ist die Darmflora geschädigt, kann dieses zu gravierenden Immunsystemstörungen führen. Durch das Einsenden von Stuhl in ein Labor kann das Verhältnis zwischen positiven und negativen Darmbakterien genau ermittelt und die Darmflora gezielt durch die Gabe von positiven Darmbakterien aufgebaut werden.

Je nach Diagnoserstellung können zusätzlich

  • pflanzliche Präparate,
  • Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente,
  • homöopathische Mittel,
  • oder eine Entgiftung angedacht werden.

 

Weitere Indikationen:

  • Jegliche Art von Allergien
  • Nahrungsmittelallergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Chronische Infekte
  • Immunsystemstabilisierung
  • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis)

 

Anthroposophisch

Sie ist eine westliche, umfassende Form der Ganzheitsmedizin auf der Basis der Schulmedizin, der klassischen Homöopathie und der Phytotherapie, die die materialistischen Ansätze der Schulmedizin mit den anderen nicht-materiellen (energetischen) Verfahren der Naturheilkunde miteinander in Einklang zu bringen versteht und auf der Basis der Paracelsus-Medizin des Mittelalters ein schlüssiges Erklärungsmodell im Bezug auf Körper, Seele und Geist für die moderne Zeit liefert. Sie wurde 1925 von Dr. Rudolf Steiner und Dr. Ita Wegmann erstmals dargestellt. Heilmittel sind neben nicht-medikamentösen Maßnahmen wie Sprach- und Maltherapie sowie Heileurhythmie meist potenzierte mineralische, pflanzliche und tierische Substanzen, die sehr effektiv konstitutionelle Verbesserungen hervorrufen können. In meiner Praxis setze ich gerne pflanzliche und mineralische Arzneimittel ein.

 

Biochemie / Schüßler-Salze

Die von Schüßler eingeführten 12 Mineralsalze haben zellregulierende und aufbauende Funktionen. Nun überlegte Schüßler, in welcher Form die Zellen diese Mineralsalze am besten aufnehmen und verwerten können. Er entdeckte, dass die Körperzellen die angebotenen Mineralsalze am besten in homöopathischer Form aufnehmen können. Dabei wird der Ausgangsstoff nach einem bestimmten Verfahren in mehreren Arbeitsschritten verdünnt und verrieben (= potenziert). Durch die Potenzierung werden die Heilkräfte der Ausgangsstoffe zur Entfaltung gebracht. Schüßler wählte für die leicht löslichen Mineralstoffe die homöopathische Potenzstufe D 6 und für die schwer löslichen Salze die homöopathische Potenzstufe D 12. (D 6 und D 12: Je höher die Potenzstufe, desto größer der Grad der „Verdünnung“). Die feine und gleichmäßige Verreibung der homöopathisch zubereiteten Salze sorgt dafür, dass die Wirkstoffe bereits über die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes aufgenommen werden und schnell in den Blutkreislauf gelangen.
Hier erfüllen die Schüßler-Salze wesentliche Aufgaben:
Sie gewährleisten die Ernährung der Zellen.
Sie setzen Heilungsimpulse und helfen den Zellen, die Nährstoffe aus der Nahrung besser zu verwerten. Als Katalysator sorgen sie dafür, dass die Zellen gut und zielgerichtet arbeiten.

 

Darmsanierung

Unsere Darmflora besteht aus Billionen kleinster Lebewesen, den Darmbakterien. Diese "positiven" Bakterien beschützen unseren Körper vor krankmachenden "negativen" Bakterien und Pilzen und trainieren unser Immunsystem. Das Gleichgewicht der Bakterienflora kann z.B. durch Antibiotika, Umweltbelastung oder fehlerhafter Ernährung gestört werden. Dadurch vermehren sich die negativen Bakterien und verdrängen die Positiven. Dies kann zu akuten / chronischen Infekten, akuten / chronischen Magen-Darmbeschwerden, Hauterkrankungen und Allergien führen.

Durch eine Stuhluntersuchung wird genau festgestellt, welche positiven Bakterien und welche negativen Bakterien / Pilze in welchem Mengenverhältnis im Darm vorhanden sind.

Nun kann eine individuelle Darmsanierung erfolgen, die in 3 Stufen stattfindet:

  • Zuerst werden die krankmachenden Bakterien / Pilze stark reduziert;
  • Danach wird die Darmflora so vorbereitet, daß sich die positiven Bakterien wieder ansiedeln können;
  • Im letzten Schritt werden dem Darm die positiven Bakterienstämme zugeführt, die er benötigt, um wieder zum Wohle des Patienten arbeiten zu können.


Frauen-Naturheilkunde

Der hormonelle Regelkreislauf ist sehr empfindlich, jede Frau reagiert unterschiedlich auf schon kleinste Schwankungen. Deshalb leiden sehr viele Frauen unter zyklusbedingten Beschwerden oder unter den Begleiterscheinungen der Wechseljahre.

Ebenso ist die Grundlage für das weibliche Wohlbefinden eine gesunde Schleimhautflora.

Durch eine genaue Diagnose wird die Ursache erkannt und eine individuelle Therapie erstellt. 

Indikationen:

  • Wechseljahresbeschwerden
  • Zyklusbedingte Beschwerden (Regelschmerzen, Brustschmerzen, PMS, usw.)
  • Ausbleibende oder unregelmäßige Periode
  • Vaginale Infektionen (z.B. Pilzinfektion)
  • Zysten
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Akne nach Pillenabsatz
  • Harnwegsinfektionen

 

Homöopathie

Der Begriff "Homöopathie" stammt aus der griechischen Sprache und kann mit "ähnliches Leiden" übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Homöopathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen, in größerer Dosis verabreicht, zu ähnlichen Symptomen führt, wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind. Z.B. kommt es nach Einnahme einer Zubereitung aus dem wilden Jasmin zu Fieber und Abgeschlagenheit, also zu typischen Grippesymptomen. Somit ist leicht nachvollziehbar, dass der wilde Jasmin entweder allein oder häufig als wichtiger Bestandteil in homöopathischen Grippemitteln verwendet wird. Diese sogenannte "Ähnlichkeitsregel" (lat. Similia similibus curentur) bildet das Grundprinzip der Homöopathie.

  

 

Kinderwunsch

Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind! Doch nicht immer kann der Körper so, wie das Herz es wünscht. Der Körper will damit das Signal senden, dass etwas noch nicht so ist, wie es sein soll, um ein gesundes Kind heranwachsen zu lassen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Durch eine genaue Diagnose wird die Ursache erkannt, ein individueller Therapieplan erstellt und z.B. mit homöopatischen und / oder pflanzlichen Mitteln sowie der Akupunktur therapiert.

Mögliche Ursachen können Verschlackung, Übersäuerung des Zwischenzellgewebes oder Störung des Hormonregelkreislaufes sein. Durch das Zwischenzellgewebe werden die Zellen u.a. mit Nährstoffen versorgt. Ist dieses durch die Einlagerung von Schadstoffen und Säuren (Umweltgiften, Schwermetalle, Nahrungsmittelzusätzen) verschlackt, ist eine ausreichende Versorgung z.B. der Zellen der Eierstöcke nicht mehr gewährleistet. Sie werden träge, produzieren nicht genügend oder unreife Eier. Werden die Zellen der Gebärmutter unterversorgt, kann sich ein befruchtetes Ei nicht einnisten. Werden die Hoden / Prostata unterversorgt, sind die Spermien träge, unreif oder deren Anzahl zu gering. Der Partner sollte dann (mit)therapiert werden.

Durch eine Entsäuerung / Entgiftungstherapie werden die Schlackestoffe aus dem Gewebe gelöst und durch die gestärkten Entgiftungsorgane ausgeschieden. Die Organe werden wieder optimal versorgt und können ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten. Wenn nötig werden diese nach der Entgiftungstherapie noch eine zeitlang homöopathisch / pflanzlich durch die Akupunktur unterstützt. Die Grundvoraussetzung für das Heranwachsen eines gesunden Kindes im Mutterleib ist geschaffen.

 

Kneipp-Hydro-Therapie

„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“
(Sebastian Kneipp)

Die Hydrotherapie, die methodische Anwendung von Wasser zur Behandlung akuter oder chronischer Beschwerden, Stabilisierung der Körperfunktionen (Abhärtung), zur Vorbeugung, Rehabilitation und Regeneration. Größtenteils wird der Temperaturreiz des Wassers, weniger der Druck oder der Auftrieb als therapeutischer Reiz ausgenutzt.
Verwendet wird Wasser in allen 3 Aggregatzuständen: Eis, kaltes / temperiertes / warmes Wasser und Dampf. Die Hydrotherapie ist Teil der "klassischen" Naturheilkunde.

  • Waschungen
  • Wickel, Auflagen und Kompressen, Packungen
  • Güsse
  • Bäder (Teil- und Vollbäder) mit und ohne Zusätze
  • Sauna, Dampfbäder

 

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie arbeitet mit der Injektion von Lokalanästhetika (z.B. Procain, Lidocain) zu therapeutischen Zwecken. Ihre Wirkung beruht dabei weniger auf der pharmakologischen Wirkung der Lokalanästhetika als auf der Einflussnahme auf lokale und übergeordnete Regelkreise. Sie ist primär eine Regulations- und Umstimmungstherapie und damit besonders geeignet für die Behandlung einer großen Anzahl funktioneller Störungen.


Hauptsächlich wird die Neuraltherapie in der Behandlung von Schmerzen eingesetzt, wo sie in der Lage ist, den Schmerzzyklus zu durchbrechen: Durch das kurzzeitige Ausschalten eines Störfeldes (mittels der Lokalanästhesie) kann der Kreislauf Schmerz – Verspannung – Minderdurchblutung – Schmerz - durchbrochen und somit aufgehoben werden. Die Wirkung der Neuraltherapie ist also mehr vom korrekten Applikationsort und der richtigen Reizqualität als von der Wahl des Injektionsmittels abhängig.

In besonderen Fällen werden auch pflanzliche oder homöopathische Reizstoffe als Quaddeln oder in Akupunktur-Punkte appliziert. Hierbei kann die Wirkung auf mitbetroffene innere Organe noch verstärkt werden, da man geeignete Medikamente in die passenden Akupunkturpunkte spritzt, welche dann die Wirkstoffe direkt zu den Organen transportieren.


Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren und zählt zu den ausleitendes Verfahren. Es ist auch in Ostasien seit alters her bekannt.

Dabei wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt, mit der Idee, durch den Unterdruck eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut zu erreichen. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Rückenhaut des Patienten gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch einen in Ether getauchten Wattebausch, der angezündet wird. Eine andere Methode verwendet zum Erhitzen eine offene Flamme, die kurz in die Glasöffnung gehalten wird. Alternativ kann der Unterdruck durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.

Das Verfahren stammt aus dem klassischen Altertum (griechische und ägyptische Ärzte), es war in ähnlicher Form aber auch bei den alten Chinesen bekannt. Die theoretische Grundlage ist die Erkrankungen auf ein Zuviel an schlechten Säften (humores) im Körperinneren.

Über Reflexzonen kann direkt auf das innere Organ Einfluss genommen werden.

  • Indikationen
  • Verspannungen
  • Migräne
  • Mandelentzündungen (hierbei insbesondere in der Sonderform des Röderns)
  • Rheuma, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss

 

Während des Schröpfens sammelt sich vermehrt Blut an der behandelten Stelle, es entsteht oft ein lokales Hämatom.

Nach der Behandlung spürt man eine länger anhaltende Wärme an den geschröpften Punkten.

 

 

 

 


Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie ist der Teil der Osteopathie, welche sich speziell der Behandlung innerer Organe (Viszera) widmet. Entwickelt wurde die Viszerale Osteopathie von J. P. Barral, und Dr. Weisschenk. Sie wird insbesondere in frankophonen Ländern praktiziert und ist in Deutschland noch relativ unbekannt.
In der Viszeralen Osteopathie werden die Organe direkt, sanft und oft mit schnellem Erfolg behandelt. Es wird dabei die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu den sie einhüllenden oder stützenden Muskel- und Bindegewebe getastet und behandelt. Diese Bewegungen werden in der Viszeralen Osteopathie Mobilität genannt.
So können ligamentöse Anheftungen der Organe mobilisiert, Verklebungen gelöst und gestaute Gewebe drainiert werden. Dadurch wird die Funktion der Organe unterstützt und angeregt, die Selbstheilungskräfte gefördert und krankhafte Mechanismen aufgelöst.
In der Viszeralen Osteopathie besitzt das Wissen um die embryonale Entwicklung der Organe eine große Bedeutung, da sich aus der “embryonalen Entwicklungsbewegung” (Ascensus, Descensus) die jedes Organ vollzieht eine feine tastbare Bewegung ergibt, welche das jeweilige Organ als Ausdruck seiner Vitalität fortwährend ausführt. Diese Bewegung wird in der Viszeralen Osteopathie Motilität genannt.
Der Osteopathische Behandler tastet (palpiert) diese feine Eigenbewegung und kann sich so ein Bild von der der Gesundheit des jeweiligen Organs machen. Durch eine sanfte Förderung dieser Bewegung kann die Vitalität des Organs angeregt und die Selbstheilungskräfte können aktiviert werden.

Indikationen:

  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Funktionellen Problematiken der Leber und Galle
  • Nieren- und Blasenerkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Allgemeine Immunstimulation und chronische Müdigkeit
  • Nachsorge nach Operationen (Narbengewebe)
  • Chronische organbedingte Rückenbeschwerden
  • Lymphatische Stauung